Filmessay
von Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich
Die Villa und ihr Buchheim
Eine filmische Exkursion in das Wohnhaus der Buchheims in Feldafing
Kulturtheater Tutzing
Kirchenstraße 3, 82327 TutzingVorverkauf unter: www:Kulturtheater-tutzing.de
Sonntag, 11. Oktober 2026, 17.45 Uhr, mit Filmgespräch

Buch, Regie, Kamera, Schnitt:
Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich
92 Min., Farbe I s/w,
HD-Digital und DVD, D 2017
Über ein halbes Jahrhundert haben Lothar-Günther Buchheim und seine zweite Frau Diethild ihr in den 50er Jahren erworbenes Anwesen in Feldafing am Starnberger See gestaltet und ausgebaut. Die Weggefährten und Mitarbeiter der Buchheims, die in diesem Film zu Wort kommen, führen durch das große, geheimnisvolle Haus, das inzwischen abgerissen wurde. Spürbar wird die Leere, die der »Poltergeist« Buchheim hinterlassen hat, eine der ambivalentesten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Filmessay
von Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich
Bilder aus dem Notfallkoffer
Der Maler Heinz Braun (1938 – 1986
Stadthalle Germering
Landsberger Str. 39
82110 Germering
genaues Datum der Fimpräsentation wird zeitnah noch angegeben


Buch, Regie, Kamera, Schnitt:
Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich
22 Min., Farbe I s/w,
HD-Digital und DVD, D 2022
Nach einer harten Kindheit muss Heinz Braun schon als Jugendlicher seinen Dienst bei der Post antreten. Zeitlebens sucht er nach Auswegen in eine offene, kreative Welt. Die findet er schon früh in der Malerei. Er lernt den Filmemacher Herbert Achternbusch kennen und fungiert in dessen ersten Filmen als unverwechselbare Figur.
1979 beendet er die Schauspielerei und widmet sich ganz der Malerei. Nach einer Krebsdiagnose 1983 wird sie vollends zu seinem Überlebensmedium; in nur drei Jahren schafft er ein beachtliches, unverwechselbares Oeuvre. Zu Wort kommen Begleiter seines Weges wie Georg Ringsgwandl, Ute Crone-Erdmann, Barbara Gass u.v.a.
Filmessay
von Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich
Paul Klee: Aufbruch und Meisterschaft
Breitwand Kino, Gauting
Bahnhofplatz 2
genaues Datum (Herbst 2026) der Fimpräsentation wird zeitnah noch angegeben


Buch, Regie, Kamera, Schnitt:
Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich
90 Min., Farbe I s/w,
HD-Digital und DVD, D 2020
Dieser Film entfaltet das einzigartige Œuvre von Paul Klee in Zeiten eines beispiellosen kulturellen und politischen Aufbruchs. Die »Tunisreise« von Paul Klee, August Macke und Louis Moilliet gehört zu den legendären kunstgeschichtlichen Topoi am Beginn der Moderne. Besonders die nachträglich überarbeiteten Tagebuchaufzeichnungen von Klee haben diese Reise zu einem Erleuchtungserlebnis stilisiert. Anhand einer enormen Fülle an zeitgenössischem Foto- und Filmmaterial sowie mit zahllosen Bildbeispielen aus dem Œuvre von Klee, Macke und Kandinsky, die bis heute nichts von ihrer Leuchtkraft verloren haben entwickelt der Film die künstlerische Biographie von Paul Klee und stellt sie zugleich in den Zusammenhang der gewaltigen kulturellen und gesellschaftlichen Umbrüche am Beginn des 20. Jahrhunderts. In München ergibt sich für Klee der wichtige Kontakt zur äußerst agilen »Szene« erst spät. Über den »Umweg« einer inspirierenden Tunisreise mit Macke und Moilliet findet er zu einem methodisch einmaligen Repertoire, das er auch und gerade unter dem Eindruck des Weltkriegs zu einer völlig eigenständigen bildnerischen Kosmologie entwickelt. Paul Klee wird als Künstler erkennbar, der länger als andere um eine bildkünstlerische Ausdrucksform gerungen, schließlich jedoch zu einem zeitlosen und unverwechselbaren Œuvre gefunden hat.
