Filmessay
von Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich
Ernst Gamperl
Ein Meister des U-Tsu-wa
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
Hamburg
Sonntag, 8. Februar 2026, 17.00 Uhr

Buch, Regie, Kamera, Schnitt:
Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich
90 Min., Farbe I s/w,
HD-Digital und DVD, D 2025
Ernst Gamperl hat Schreinerei gelernt und dabei schon früh eine besondere Variante entdeckt: das Drechseln. Als ehemaliger Extremsportler konnte er allerdings nicht der Versuchung widerstehen, diese Technik sehr rasch bis an ihre Grenzen auszureizen. Seine extrem dünnwandigen Schalen und formstarken Gefäße haben schon früh internationales Aufsehen erregt. Durch die ebenso einfühlsame wie handwerklich konsequente Auseinandersetzung mit dem Material Holz – bevorzugt Eiche – hat er entdeckt, dass Objekte aus frischem Holz nach dem radikalen Aushöhlen auf der Drechselbank einen schwer kalkulierbaren, völlig eigenständigen (Ver-)Formungsprozess generieren, der sie zu wesenhaften Gestalten werden lässt. Fehler im Ausgangsmaterial werden bewusst einbezogen. Seine neuesten, mannshohen Arbeiten in der Ambivalenz von Autonomie und Verletzlichkeit dürfen gleichermaßen als handwerkliche wie als künstlerische Sensation gewertet werden.
ebenso wird der Film auch im Kino im Griesbräu in Murnau, Obermarkt 37
am 1. März, 10.30 Uhr und am 4. März 2026, 18.30 Uhr gezeigt
Filmessay
Eremit am leeren Tisch
in der Bildwerkstatt des Zeichners und Malers Heinz Butz
von Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich
Breitwand Kino
Wittelsbacherstraße 10, Starnberg
8. März 2026, 18.00


Buch, Regie, Kamera, Schnitt:
Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich
82 Min., Farbe I s/w,
HD-Digital und DVD, D 2019
Vor sieben Jahren ergab sich die wunderbare Gelegenheit, den 93-jährigen Heinz Butz zu seinem Oeuvre ausführlich zu befragen und ihn mit der Kamera zu dokumentieren.
Auch der Basler Kunsthistoriker Prof. Gottfried Boehm, ein exzellenter Kenner und Kommentator der Kunst der Nachkriegszeit und des Oeuvres von Heinz Butz, kommt ausführlich zu Wort. Er meint, besonders bei Heinz Butz könne man das Handwerk des Auges studieren.
